Volljurist

Studiendauer Ø 8 Semester oder 46 Monate
Gehalt Ø 60.935€ pro Jahr (45.000€ - 80.754€)
Jobs 285 Volljurist Jobs

Details

Das Jurastudium öffnet Ihnen ein fast unbegrenztes Spektrum möglicher Einsatzbereiche

  • im öffentlichen Dienst,
  • in der freien Wirtschaft,
  • in Verbänden sowie
  • als Freiberufler (Rechtsanwalt, Fachanwalt oder Notar).

Eine Spezialisierung auf bestimmte Themenkomplexe und damit in gewissem Umfang die Weichenstellung für Ihre künftige Tätigkeit können Sie bereits im grundständigen Studium vorbereiten.

Juristenarbeit ist Verstandesarbeit, Beherrschung der verschwommenen Wirrsal menschlicher Beziehungen durch die Schärfe klarer Begriffe. (Gustav Radbruch)

Zwei Staatsexamen für eine Karriere

Das Studium der Rechtswissenschaften endet im Regelfall mit dem ersten Staatsexamen, das Sie für ein anschließendes Rechtsreferendariat qualifiziert. Nachdem Sie dieses erfolgreich absolviert haben, erwerben Sie die Berechtigung zur Ausübung eines sogenannten "reglementierten Berufs" im Bereich der Rechtswissenschaft:

  • Richter,
  • Staatsanwalt,
  • Fachanwalt oder
  • Rechtsanwalt.

Als Volljurist nach dem zweiten Staatsexamen steht Ihnen in jedem der genannten Tätigkeitsbereiche eine Karriere in verantwortungsvollen Positionen mit entsprechender finanzieller Vergütung offen. Dabei können die tatsächlichen Jobtitel abweichen, denn mit der Bezeichnung Volljurist werden in Deutschland keine konkreten Aufgabenbeschreibungen verbunden.

Gute Perspektive auf traditioneller Basis

Juristische Aufgaben unterliegen einem beständigen Wandel durch Veränderungen der Rechtsnormen oder politische sowie gesellschaftliche Anforderungen. Die Rechtskunde bietet für Sie in Volljurist Jobs eine Karriere, die nicht zuletzt durch das breit aufgestellte Studienwissen auf einer sicheren Basis steht.

Die Juristenausbildung in Deutschland ist grundsätzlich darauf angelegt, einem Volljuristen den Wechsel zwischen Tätigkeitsfeldern zu erleichtern. Mit Fort- und Weiterbildungen erhalten Sie sich zudem die Chance auf den Einstieg in eine internationale Karriere.

Das macht ein Volljurist

Als Volljurist können Sie Ihre Aufgabenschwerpunkte in der freien Wirtschaft suchen. Oft sind Juristen in den Unternehmen für sensible Entscheidungsbereiche der Unternehmensentwicklung verantwortlich oder vertreten im mittleren oder höheren Management das Unternehmen gegenüber Kommunen, Behörden und der Öffentlichkeit.

Als Volljurist das Rechtssystem stärken

Die Mehrheit der Volljuristen ist im Bereich der Rechtspflege, Rechtswahrung und Rechtsprechung tätig. Auch dieser Aufgabenbereich bietet ein Spektrum möglicher Berufe, die Sie sich je nach Interesse und Studienschwerpunkt mit dem zweiten Staatsexamen erschließen:

  • Richter
  • Staatsanwalt
  • Rechtsanwalt oder
  • Notar
mit jeweils noch einmal differenzierten Schwerpunkten in den verschiedenen Rechtsbereichen stehen Ihnen als Volljurist für die Karriere offen.

Im öffentlichen Dienst sind Richter und Staatsanwälte dafür zuständig, geltendes Recht und die öffentlichen Interessen zu wahren. In der Judikative erwartet Sie ein komplexes System interessanter Arbeitsbereiche und verantwortungsvoller Aufgaben.

Ein weiterer Aufgabenbereich für einen Volljurist im öffentlichen Dienst ergibt sich in der Exekutive (Behörden, Verwaltungen und Ministerien) auf den höheren Leitungsebenen. Diese Positionen eignen sich besonders, wenn Sie bereits Erfahrungen im Bereich der Rechtswahrung gesammelt haben.

Alternative zum Staatsdienst

Wenn Sie als Volljurist die Karriere selbständig gestalten wollen, können Sie als Rechtsanwalt oder Notar eine eigene Kanzlei eröffnen.

  • Rechtsberatung,
  • Vertretung in Rechtsfragen gegenüber Behörden oder Privaten,
  • Verteidigung von Mandanten vor Gericht sowie
  • Gründungs- und Wirtschaftsberatung
gehören dann zu Ihrem juristischen Alltagsgeschäft.

So wird man Volljurist

Der Einstieg in eine Volljurist Karriere beginnt mit dem grundständigen Studium der Rechtswissenschaft. Dieses schließen Sie nach einer Regelstudienzeit von acht Semestern mit einer Prüfung in den von Ihnen gewählten Schwerpunkten wie

  • Rechtsgeschichte,
  • Wirtschaftsrecht,
  • Öffentliches Recht,
  • Strafrecht oder
  • Zivilrecht
ab. Hinzu kommt das erste juristische Staatsexamen, das aus schriftlichen und mündlichen Prüfungen besteht.

Als Rechtsreferendar zum zweiten Staatsexamen

Nach dem ersten Staatsexamen folgt ein zweijähriger sogenannter Vorbereitungsdienst, auch als Rechtsreferendariat bekannt. Die genaue Ausgestaltung dieser Zwischenstufe auf dem Weg zu Volljurist Jobs wird in den einzelnen Landesnormen festgelegt, wobei in den meisten Bundesländern verschiedene Stationen vorgesehen sind:

  • an einem oder mehreren Gerichten,
  • in der öffentlichen Verwaltung,
  • in einer Behörde und/oder
  • bei der Staatsanwaltschaft.

Nach Ende des Referendariats absolvieren Sie das zweite Staatsexamen: mehrere mehrstündige Klausuren und mündlichen Prüfungen in den wichtigen Rechtsgebieten

  • Verwaltungsrecht,
  • Strafrecht und
  • Zivilrecht.
Ergänzend legen Sie für den Abschluss zum Volljurist Prüfungen in einem selbst gewählten Rechtsbereich ab.

Die Bewerbung für das Rechtsreferendariat unterliegt ebenfalls den jeweiligen Landesnormen. In vielen Fällen müssen Sie neben dem ersten Staatsexamen auch Ihren einwandfreien Leumund belegen bevor Sie die vorgeschriebenen Stationen durchlaufen dürfen.

Welche Chancen hat ein Volljurist in der Zukunft?

Insbesondere der Staatsdienst gilt allgemein als krisenfest und insofern hat ein Volljurist nach dem Rechtsreferendariat kaum Grund zur Sorge um die Zukunft. Trotzdem müssen auch Richter und Staatsanwälte mit der Entwicklung von Rechtsnormen und technischen Hilfsmitteln Schritt halten.

Wenn Sie sich als Volljurist selbständig machen und Ihre eigene Kanzlei eröffnen, sind Ihre Perspektiven abhängig von der Wahl Ihres Schwerpunktbereichs und Ihrer Flexibilität.

Angestellte in freien Kanzleien, Verbänden oder Wirtschaftsunternehmen müssen sich mit regelmäßigen Fortbildungen beständig auf der Höhe der Rechtsentwicklung halten. Auch die Kenntnis internationaler Rechtsnormen bedeutet im Zuge der anhaltenden Globalisierung eine Zukunftssicherung.

Fazit

  • Das Jurastudium eröffnet Ihnen unter anderem die Volljurist Karriere.
  • Für den Vorbereitungsdienst müssen Sie überdurchschnittliche Leistungen im ersten Staatsexamen belegen.
  • Nach dem zweiten Staatsexamen Jura gelten Sie in Deutschland als Volljurist.
  • Mit Spezialisierungen und Fortbildungen erreichen Sie die gewünschten Volljurist Jobs.
  • Im Staatsdienst, in Unternehmen und in Verbänden finden Sie als Volljurist interessante Jobs.
  • Rechtswahrung und Rechtsprechung sind zentrale Aufgaben für Volljuristen im Staatsdienst.
  • Beratung, Wirtschaftsprüfung und die Interessenvertretung vor Gericht gehören zu den Aufgaben eines Volljuristen.
  • Das Volljurist Gehalt richtet sich nach Erfahrung, Lebensalter und gezeigter Leistung.
  • Der Volljurist Job im öffentlichen Dienst gilt als zukunftssicher.
  • Die ständige Fortentwicklung von Rechtsnormen erfordert auch von Volljuristen regelmäßige Fortbildungen.
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